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USA
Allgemeines


Hauptstadt: Washington
588.292 Einwohner
Staatsgebiet: 9.629.09 qkm
Bevölkerung: 308.241.000 Mill.

Geographie:

Die Vereinigten Staaten erstrecken sich im Norden des amerikanischen Kontinents zwischen dem Pazifik im Westen und dem Atlantik im Osten. Im Norden grenzt die USA an Kanada bzw. an das Nördliche Eismeer (Alaska), im Süden an den Golf von Mexiko und an den Staat Mexiko.Die Vereinigten Staaten von Amerika bestehen aus 50 Bundesstaaten inklusive dem District of Columbia. Hawaii und Alaska liegen außerhalb des Kernlandes und bilden somit die zwei einzigen Bundesstaaten, die nicht direkt an einen anderen US-Bundesstaat grenzen.

Das Landschaftsbild der USA ist sehr vielfältig. An der Ostküste finden Sie Waldgebiete und Mittelgebirge, in Florida subtropische bis tropische Mangrovenwälder sowie nordwestlich das sehr artenreiche Flußdelta des Mississippi, mit der weltbekannten Bluesstadt New Orleans. Die Rocky Mountains, trockene Wüstenlandschaften im Südwesten, Vulkanlandschaften auf Hawaii, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und grandiose, arktische Tundra in Alaska komplettieren das überaus vielfältige Landschaftsbild dieses Landes.

Staatsform:
Die USA haben ein demokratisches, präsidiales Regierungssystem mit einem Präsidenten an der Spitze der Exekutive.
Die Legislative bildet der Kongress, welcher sich aus gewählten Repräsentanten aller 50 Bundesstaaten zusammensetzt. Laut der amerikanischen Verfassung hat der aus zwei Kammern bestehende Kongress die Budgethoheit und das Recht zur Gesetzesinitiative. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses werden alle zwei Jahre gewählt, der Präsident alle vier Jahre.
An der Spitze der Judikative steht der Supreme Court (oberster Gerichtshof).

Sprache:
Englisch und Französisch ( Louisiana ), Deutsch (Pennsylvania), Spanisch (in einem großen Teil der Weststaaten und in Florida) .

Religion:
römisch-katholisch 25%, protestantisch 54%, moslemisch 2%, jüdisch 2-3%, Mormonen 2%, der Rest verteilt sich auf andere religiöse Gruppen und Atheisten.

Ortszeit:
Die USA haben sechs Zeitzonen:

Hawaiian Standard Time: MEZ - 11 (UTC - 10)(Honolulu / Hawaii)
Alaska Standard Time: MEZ - 10 (UTC - 9)(Anchorage / Alaska)
Pacific Standard Time: MEZ - 9 (UTC - 8)(Seattle / Washington)
Mountain Standard Time: MEZ - 8 (UTC - 7)(Denver / Colorado)
Central Standard Time: MEZ - 7 (UTC - 6)(Chicago / Illinois)
Eastern Standard Time: MEZ - 6 (UTC - 5)(New York / New York)



Netzspannung:
110 V, 60 Hz. Zweipolige Flachstecker, Adapter erforderlich.

Telefon:
Die Vorwahl von Deutschland in die USA ist 001. Nach Europa wählt man 0049, dann die Ortsvorwahl (ohne die 0 am Anfang) und die Teilnehmernummer. Ferngespräche können mit Kredit- oder Telefonkarte bezahlt werden. Selbstwählferndienst. Die meisten Telefonzellen nehmen 25-Cents-Münzen an.

Mobiltelefon:
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in den USA von D1, O2, E-Plus und Vodafone. Handys, die die nordamerikanische Frequenz (GSM bzw. PCS bei 1900 Megahertz) unterstützen, sowie Triple-Band-Handys können in den USA benutzt werden.
In größeren Städten und unmittelbarer Umgebung sind digitale PCS Mobilfunknetze (1900MHz) in Betrieb, in weniger dicht besiedelten Gebieten gibt es analoge und digitale Netzwerke älteren Typs. Außerhalb der Reichweite digitaler Netze sind Dualbandgeräte erforderlich.
Die bekanntesten Mobilfunkanbieter sind: Rogers, AT&T und Orange.
Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden.

Fax:
Es gibt spezielle Faxbüros; die meisten Hotels bieten Gästen auch die Benutzung ihres Faxanschlusses an.

Internet/E-Mail:
Internetcafés sind weit verbreitet. Üblicherweise stehen Internetanschlüsse auch auf Flughäfen und in Kopierläden zur Verfügung.

Post:
Die gesamte Post außerhalb Nordamerikas wird per Luftpost versandt. Briefmarken sind außer bei der Post auch in einigen Hotels erhältlich. Postlagernde Sendungen sind möglich. Städtische Postämter haben oft länger geöffnet, die Öffnungszeiten in den US Bundesstaaten sind unterschiedlich.

Deutsche Welle TV:
In vielen US Staaten ist über Satellit Deutsche Welle TV zu empfangen. Regionale Kanalinformationen können Sie den örtlichen TV Zeitschriften entnehmen.

Wissenswertes von A bis Z

Ärzte/Krankenhäuser/Notdienste
Das medizinische System ist in den USA gut strukturiert und die Notversorgung ist in den meisten Regionen gewährleistet. Spezialisten sind größtenteils nur in größeren Städten vertreten. In Notfällen kann über die Notfallnummer „911“ oder über den Telefon-Operator „0“ Hilfe gerufen werden. Es ist ratsam, vor der Reise eine zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.

Campingplätze:
Nähere Informationen zu Campingplätzen finden Sie unter der Rubrik "Campingplätze USA" auf der USA Hauptseite.

Entfernungen:
Entfernungen in den Vereinigten Staaten sind selten gering, werden jedoch dennoch häufig unterschätzt! Nehmen Sie sich genügend Zeit, so dass Sie trotz Tempolimits sowie Gebirgs- und Fährfahrten Ihren Urlaub voll genießen können. Achtung: Die Entfernungsangabe in den USA ist in Meilen und nicht in Kilometern ausgewiesen.

Essen & Trinken:
Mit einem ausgiebigen Frühstück, typischerweise mit Eiern, Speck, kleinen Bratwürstchen und Pfannkuchen beginnt der amerikanische Tag. Das Mittagessen hat eine weniger große Bedeutung als in Europa und besteht meist aus einem kleinen Snack. Dafür fällt das Dinner oft sehr groß aus. Natürlich wird das Steak als das typischste aller Gerichte betrachtet. Burger, die in Europa allein als Fast Food betrachtet werden, sind in den Restaurants frisch vom Grill eine vollwertige Mahlzeit. Daneben kann man in den Städten jedoch auch internationale Küche genießen und besonders an der Küste hervorragende Fischgerichte finden.

Feiertage:
An Feiertagen sind öffentliche Einrichtungen wie Postämter und Banken geschlossen. Geschäfte dagegen sind, zum Teil zwar mit verkürzten Öffnungszeiten, meist geöffnet. An vielen Feiertagen finden in den Städten Feierlichkeiten und Events statt. Detaillierte Veranstaltungspläne erhält man im Internet und bei den Touristeninformationen.
Wichtige Feiertage im Sommer: New Year's Day (Neujahr) 1. Januar, Martin Luther King Day dritter Montag im Januar, Presidents' Day dritter Montag im Februar, Memorial Day (Kriegstote) letzter Montag im Mai, Independence Day (Unabhängigkeitstag) 4. Juli (1776), Labor Day (Tag der Arbeit) erster Montag im September, Columbus Day zweiter Montag im Oktober, Veterans Day zweiter Montag im November, Thanksgiving Day vierter Donnerstag im November, Christmas Day (Weihnachten) 25. Dezember

Führerschein/Verkehrsregeln:
Ein internationaler Führerschein ist empfehlenswert, wenngleich der deutsche in aller Regel ausreichend ist. Generell gleichen die Verkehrsregeln den deutschen Bestimmungen. Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten variieren auf dem Highway und innerhalb von Ortschaften von Bundesstaat zu Bundesstaat. Einige wichtige Unterschiede: Schulbusse mit rot blinkenden Signalleuchten dürfen in keine Richtung passiert werden. An der Ampel darf man bei Rot nach dem Stoppen rechts abbiegen - auch ohne „grünen Pfeil“! Bei Stopp-Schildern mit dem Zusatz „4-way“ halten Autos aus allen Richtungen an und fahren nach Reihenfolge ihrer Ankunft weiter.

Klima/Saisonzeiten:
Die USA sind klimatisch gesehen ein Ganzjahresreiseziel. Die nördlichen Bundestaaten, der Mittlere Westen, die Gebiete der Rocky Mountains (bis auf Skifahrer), und die Ostküstenstaaten bis etwa South Carolina haben ca. von April bis Ende Oktober Saison. Die südlichen Bundesstaaten und Hawaii können getrost als Ganzjahresziel gesehen werden. Wenngleich Reisende nach Florida in den Sommermonaten mit 1-2 Regenstunden (meist nachmittags) rechnen müssen.
Alaska bildet vom Klima eine Art "Sonderfall". Die Saison beginnt ca. Anfang bis Mitte Mai und endet meist in der letzten Septemberwoche. Im Sommer, bei der Sommersonnenwende können Besucher vom nördlichsten US Bundesstaat fast 24 Stunden Sonnenlicht genießen.

Kulturelle Besonderheiten:
Wer noch nicht in den USA war, wird über die Gastfreundlichkeit der Amerikaner erstaunt sein. Spontane Einladungen, Gespräche und Hilfestellungen sind keine Seltenheit. Viele Amerikaner sind europäischer Abstammung und so ist eine Verbindung schnell hergestellt. Auch die Nachkommen der Ureinwohner, auch ‚First Nations’ genannt, sind in der Regel sehr freundlich und offen. Leider kann noch allzu häufig die soziale Verelendung durch starken Alkoholkonsum beobachtet werden. Vielerorts hat jedoch in den letzten Jahren eine Wendung eingesetzt und das verlorene Selbstbewusstsein der Natives wird zurückgewonnen.
In kultureller Hinsicht unterscheiden sich die Regionen der USA oft wie Tag und Nacht. Erscheinen die Bewohner der ländlichen Regionen gelegentlich fast hinterwäldlerisch, so trifft man in Städten wie New York City und San Francisco auf weltgewandtes, französiches Savoir-Vivre. In den westlichen Bundesstaaten spürt man nicht selten noch den Pioniergeist alter Tage und trifft auf echte Cowboys, Aussteiger und Immigranten aus aller Welt.

Ländervertretung, Deutsche Botschaft:
In den USA gibt es sehr viele Ländervertretungen der Bundesrepublik Deutschland
Nähere Informationen finden Sie unter:
http://www.germany-info.org
german-embassy-us@germany.info

Steuern:
Preise verstehen sich, mit Ausnahme der Benzinpreise, immer netto und zuzüglich der Mehrwertsteuer des jeweiligen Bundesstaates.

Trinkgelder:
In vielen Dienstleistungsbereichen wird den Angestellten nur ein minimales Grundgehalt bezahlt und Trinkgelder machen einen wichtigen und beiderseitig einkalkulierten Teil des Einkommens aus. Prinzipiell ist es jedem selbst überlassen, wie viel Trinkgeld er gibt. 10-15% sind in Restaurants und Pubs jedoch Standard. Kein Trinkgeld zu geben bedeutet, dass man mit einem Service höchst unzufrieden war, eine Situation, der Sie in den service-orientierten USA eher selten begegnen.

Tiere/Verhaltensweisen:
Mit etwas Glück kommen Sie während Ihres Urlaubes in Kontakt mit der Tierwelt der USA. Sicherlich werden diese Momente zu den Höhepunkten Ihrer Reise zählen. Zu Ihrem eigenen Schutz sowie zum Schutz der Tiere gibt es genaue Verhaltensregeln, an die Sie sich in jedem Fall halten sollten. Sie erhalten detaillierte Hinweise zu diesem Thema in jeder Touristeninformation und an den Eingangstoren der großen Nationalparks.
Achten Sie besonders in den südlichen Staaten auf Schlangen, wenn Sie sich abseits von asphaltierten Wegen bewegen. Sollten Sie in die Versuchung kommen hier schwimmen zu wollen, achten Sie bitte darauf, dass Sie in extra ausgewiesenen Badeabschnitten baden, da Alligatoren nicht immer von Land aus sichtbar sind und Sie eventuell mit einem Beutetier verwechseln könnten.

Visum/Reisepass:
Um die Sicherheit von Reisen in die Vereinigten Staaten im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program) zu verstärken, wurden die Auflagen für visumfreies Reisen erhöht. Staatsangehörige von Ländern, die am Programm für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program) teilnehmen, sind weiterhin berechtigt, ohne Visum einzureisen, müssen aber vor Antritt ihrer Reise in die Vereinigten Staaten eine Reisegenehmigung beantragen.

Im Folgenden wird der Ablauf des Reisegenehmigungsprozesses erläutert:

Das U.S.-Ministerium für innere Sicherheit (Department of Homeland Security) und die Zoll- und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten (United States Customs and Border Protection) haben eine sichere öffentliche Website mit einem automatisierten Online-Formular für Sie oder eine dritte Person bereitgestellt, das zur Beantragung einer Reisegenehmigung ausgefüllt werden muss. Während der Eingabe der erforderlichen biografischen Daten und Reiseinformationen auf der sicheren Website wird Ihr Antrag vom System bearbeitet, um zu prüfen, ob Sie im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program) zur visumfreien Einreise in die Vereinigten Staaten berechtigt sind. Das System erteilt Ihnen automatisch eine Antwort und überprüft vor dem Boarding elektronisch bei der Zoll- und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten (United States Customs and Border Protection), ob eine Reisegenehmigung für Sie vorliegt.

Wer muss sich registrieren?
Jeder, der nicht über ein Visum oder die Amerikanische Staatsbürgerschaft verfügt und per Schiff oder Flugzeug in die Vereinigten Staaten einreisen möchte braucht eine Reisegenehmigung. Diese muss spätestens 72 Stunden vor Reiseantritt auf der ESTA-Webseite online beantragt werden. Dies gilt nicht für Reisende, die auf dem Landweg aus Kanada oder Mexiko in die USA einreisen.

Hier gehts zur ESTA-Registration (hier klicken, Weiterleitung auf https://esta.cbp.dhs.gov/)

Weitere Informationen auf Deutsch gibt es hier.

>> Die wichtigsten Informationen als PDF-Datei.

>> Die Anleitung zur Registration im Internet als PDF-Datei.


Zahlungsmittel:
Als Bargeld sollten US amerikanische Dollar in bar oder in der sichereren Form von Traveller Cheques (US$!) mitgenommen werden. Zudem sollten Sie im Besitz einer gängigen Kreditkarte (z.B. Visa oder MasterCard) sein. Schon kleine Beträge können in den Vereinigten Staaten mit der Kreditkarte bezahlt werden und werden dann zum vergleichsweise günstigen „Geldkurs“ abgerechnet, was im Vergleich zum Bargeld und Traveller Cheques durchaus einen Unterschied macht. Auch die Benutzung von Bankautomaten mit der deutschen EC-Karte ist inzwischen teilweise möglich.

Zoll:
Nähere Zollinformationen entnehmen Sie bitte der Rubrik "Zoll USA" auf der USA Hauptseite.


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